Skip to main content

EINE BÜHNE, EIN TRAUM UND EIN PAAR UMWEGE

Schon früh wollte ich Schauspieler werden. Für die Generation von damals, war klar, zunächst etwas «Richtiges» zu lernen. Also absolvierte ich eine Berufslehre, arbeitete in verschiedenen Berufen – und investierte einen grossen Teil meines Verdienstes in das, was für mich tatsächlich richtig und wichtig war: Schauspiel, Comedy, Clownerie und Stimme.


VOM BROTBERUF ZUM BÜHNENBERUF


Meine Aus- und Weiterbildungen führten mich unter anderem zu verschiedenen Clown Schulen, David Shiner, Bernard Hiller dem Pantomimen Carlos Martínez und gerade aktuell zu Marcelo Diaz. Dabei lernte ich, wie viel sich mit einem Blick, einer Pause oder einer präzisen Bewegung erzählen lässt – und dass gutes Timing nicht nur in der Komödie entscheidend ist.

Es folgten Jahre als Schauspieler, Clown, Komiker und Animator: auf Theater- und Freilichtbühnen, bei Dinner-Shows, im Zirkus, auf Stadtrundgängen. Manche Wege verliefen geradeaus, andere machten einen Umweg. Doch die Bühne hat meinen Vertrag offenbar nie gekündigt, auch wenn es Corona versucht hatte.


DRAMA IM BLUT, KOMÖDIE IN DEN ADERN


Heute arbeite ich vorwiegend als Charakterdarsteller. Mich interessieren Figuren mit Ecken, Brüchen und einem eigenen Rhythmus – vom verschrobenen Nachbarn bis zum würdevollen Herrn, bei dem man nicht sicher ist, ob er gleich eine Lebensweisheit ausspricht oder einen Zaubertrick vorführt.

Das Drama liegt mir im Blut, die Komödie in den Adern – und für alle Fälle habe ich noch etwas Magie in der Tasche.

 
VITA ALS PDF